Wie deutsche Medien nach dem 7. Oktober 2023 Israels Völkermord verharmlosten, rechtfertigten oder verschwiegen und wie Journalisten zu Propagandisten wurden. Eine datengestützte Anatomie eines medialen Systemversagens.
„Schantall und die Scharia“ begann 2014 als Blog im nd gegen Islamophobie. Er kritisiert die Klischees vom „barbarischen Islam“ und vom Rassismus nur bei „bildungsfernen Ossis“ – und hinterfragt so zentrale Narrative der Migrationsdebatte.
Enzo Traverso deutet den Gaza-Krieg als Fortsetzung von Besatzung und Vertreibung. Er fragt nach Widerstandsrecht, Genozidvorwurf und westlichen Doppelstandards und fordert kritische Analyse statt moralischer Schwarz-Weiß-Erzählungen.
Ilan Pappé beschreibt, wie 1948 mit Plan Dalet die Vertreibung der Palästinenser organisiert wurde. Er zeigt den Übergang vom Krieg zu einer systematischen Politik, die bis heute Frieden blockiert, und legt die Hintergründe der Nakba offen
Rashid Khalidi zeichnet den israelisch-palästinensischen Konflikt als kolonialen Krieg nach. Auf Basis neuer Quellen erzählt er aus palästinensischer Sicht, kritisiert auch eigene Führungen und fordert Anerkennung der einheimischen Bevölker
Lena und Michael starteten im April 2023 einen fundierten Podcast über Palästina und Israel. Sie reden über alles was die deutsche Medienlandschaft bisher verpasst hat - von Siedlerkolonialismus, der Apartheid bis zur ethnischen Säuberung
Die taz hat in ihrer Humor-Rubrik vor ein paar Tagen einen der übelsten rassistisch gefärbten Hetz-Texte gegen die Bevölkerung Gazas und deren SympathisantInnen im Westen veröffentlicht.