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No Violence, No Sexism, No Racism, No Antisemitism, No Discrimination, No Hate Against Queer, Trans and Inter People

Awarenesskonzept – Offenes Antifa Treffen (OAT)

1. Grundsätze

Das OAT ist ein solidarischer, politischer Raum, in dem alle ohne Angst vor Diskriminierung, Übergriffen oder Ausgrenzung teilnehmen können sollen. Wir setzen uns aktiv für eine queerfeministische, rassismuskritische, klassenbewusste und antisexistische Praxis ein.

Diskriminierendes Verhalten – wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus oder abwertende Sprache gegenüber armutsbetroffenen Menschen – sowie rechtes Gedankengut haben hier keinen Platz.

Wir wissen, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse auch in linken Räumen wirken. Wir wollen dem aktiv etwas entgegensetzen.


2. Awareness-Struktur

Wir erkennen an, dass der Zugang zu linken Strukturen durch Klassenzugehörigkeit, Bildungsprivilegien und Sprache oft erschwert ist. Wir wollen bewusst Barrieren abbauen – im Umgang, in Diskussionen und durch solidarisches Verhalten.


3. Ansprechpersonen & Räume


4. Umgang mit Vorfällen

Wichtig: Im Mittelpunkt stehen immer die Bedürfnisse der betroffenen Person(en) – nicht eine „objektive“ Aufarbeitung.

Wir wissen, dass strukturelle Unterdrückung sich unterschiedlich auswirkt – je nach Positionierung in Bezug auf Klasse, Herkunft, Geschlecht oder andere Faktoren.


5. Selbstverständnis & Reflexion

Wir verstehen Awareness als lernenden Prozess. Auch wir machen Fehler – aber wir nehmen Kritik ernst, reflektieren unser Verhalten und Strukturen regelmäßig.

Klassismus, Leistungsdruck und Bildungsarroganz haben auch in linken Räumen keinen Platz. Wir setzen uns für eine solidarische Praxis ein, die unterschiedliche Lebensrealitäten mitdenkt – egal ob lohnabhängig, arbeitslos, in Ausbildung, armutsbetroffen oder prekarisiert.


6. Kontakt

Kontakt